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Januar 2010





30.01.2010 - 54l Bee-Mischlingsbecken

Hier mal wieder ein Bilderupdate - für die Fotos hab ich mit den Hintergründen herumexperimentiert...

 
 
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17.01.2010 - weltweite Neuigkeiten

Im Laufe der letzten Woche hat sich mal wieder einiges angesammelt:


Seesterne: Klimaretter oder Klimaopfer?

Während ihres Lebens produzieren sie Kalk und binden dabei Kohlenstoff aus der Wassersäule. Wenn sie sterben, lagert sich dieser am Meeresboden ab: Echinodermata spielen offenbar eine viel größere Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf als bisher vermutet. Auf der anderen Seite sind sie durch die zunehmende Ozeanversauerung gefährdet. Ihr Einfluss auf das gesamte marine Ökosystem ist somit nicht zu unterschätzen. In einer in der Fachzeitschrift "Ecology Monographs" erschienenen Studie legt eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel erste Einschätzungen vor.


 



Ein Schwarm für die Forschung - IFM-GEOMAR setzt neue High-Tech-Messroboter erstmals im Verband ein

Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel verfügt seit kurzem über die (europaweit) größte Flotte sogenannter Gleiter. Die Tiefseesegler können die Ozeane autonom bis zu einer Tiefe von 1000 Metern erkunden. Dabei verbrauchen sie nur soviel Energie wie ein Fahrradlicht. Bis zu zehn dieser high-tech Instrumente sollen in den kommenden Jahren Messdaten sammeln, um viele Prozesse im Ozean besser zu verstehen. Aktuell bereiten Wissenschaftler und Techniker die Geräte auf einen ersten Einsatz als "Schwarm" im Atlantik vor.
Sie sehen aus wie Mini-Torpedos, aber sie dienen ausschließlich friedlichen Zwecken. Die etwa einen Meter langen knallgelben Tauchroboter des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sind vollgestopft mit modernster Elektronik, Sensoren und Hochleistungsbatterien. Mit diesen Geräten können die Meeresforscher gezielt Messdaten aus dem Inneren der Ozeane erhalten, ohne selbst vor Ort zu sein. Und es kommt noch besser: Nicht nur die Daten sind quasi in Echtzeit verfügbar, per Satellitentelefon kann man die Gleiter sogar anrufen und ihnen bestimmte Missionen vorgeben.


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Bioinvasion über die fünf Weltmeere

Die Pazifische Auster im norddeutschen Wattenmeer, die Zebramuschel aus dem kaspischen Meer in den Großen Seen Amerikas, die chinesische Wollhandkrabbe im Rhein: Sie sind Beispiele für so genannte bioinvasive Arten, die in Ökosysteme eindringen, in die sie nicht hingehören. Dort verbreiten sie Chaos und verursachen Schäden in Milliarden Höhe. Doch wie gelangen ortsfremde Arten in die ihnen fremden Ökosysteme?


 
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3000 Meter unter dem Meeresspiegel

Privatdozent Dr. Jürgen Koepke, Geochemiker an der Leibniz Universität Hannover, erforscht die Dynamik von Tiefseevulkanen und stellt sie im Labor experimentell nach

Wer hätte das gedacht: Das größte Gebirge der Erde befindet sich unter Wasser. Etwa 70.000 Kilometer misst eine gigantische Vulkankette, die den gesamten Planeten umschließt und wichtige Wechselwirkungen mit dem Meerwasser eingeht: Sie filtert das Wasser aller Meere und Ozeane, sorgt so unter anderem für das Salz im Meer und schafft Abkühlung im Erdinnern. Privatdozent Dr. Jürgen Koepke vom Institut für Mineralogie der Leibniz Universität Hannover unternimmt seit Jahren Forschungsreisen auf dem Atlantik und dem Pazifik, um Gesteins- und Wasserproben dieses hoch aktiven Filtersystems zu nehmen und in Hannover zu untersuchen. "Dabei stellen wir uns unter anderem die Frage, wie sich die Magmen in Kammern unter den Tiefseevulkanen entwickeln, warum es zum Beispiel zu Ausbrüchen kommt und welche Prozesse dabei ablaufen", berichtet PD Dr. Koepke. "Aber auch die Nährstoffanreicherung des gefilterten Meerwassers und das Kühlsystem selbst sind für uns von großem Interesse."


 
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16.01.2010 - 54l Bee-Mischlingsbecken

Ein kleines Fotoupdate: neu im Becken ist die R. indica, die leider aufgrund der niedirigen Temperaturen unterwegs etwas zermatscht hier ankam, jetzt aber überall kleine Wachstumsspitzen zeigt - mal abwarten, sie soll aber irgendwann wieder aus dem Becken raus... ansonsten hat sich der neue Nano-CO2 Dauertest als wahrer Segen erwiesen: jetzt ist der CO2-Gehalt im Becken besser als vorher eingestellt, was man auch merklich am Wachstum sehen kann.


 
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08.01.2010 - weltweite Neuigkeiten


 Korallenriffe als Evolutionszentren

Team um Lichtenberg-Professor Wolfgang Kießling belegt die wichtige Rolle tropischer Riffe bei der Entstehung neuer Gattungen. Veröffentlichung in der aktuellen Ausgabe von Science

Tropische Korallenriffe, die Regenwälder der Meere, beherbergen eine ungeheure Anzahl von Tierarten. Bislang wurde diese hohe Diversität überwiegend so erklärt, dass Riffe aufgrund ökologischer Faktoren Anziehungspunkte für viele Arten darstellten, die an anderen Orten entstanden sind. Die in der aktuellen Ausgabe von Science publizierten Forschungsergebnisse von Professor Dr. Wolfgang Kießling und zweier Kollegen zeigen jedoch, dass die Riffe vielmehr als Wiegen der Evolution anzusehen sind: Neue Tiergattungen entstehen besonders dort und werden dann in andere Ökosysteme exportiert.



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  08.01.2010 - HP-News

Liebe Homepagebesucher,

es hat sich seit Ende November leider auf dieser Website nichts mehr getan. Ich bitte dies zu entschuldigen, da ich derzeit im Umzug stecke und in der neuen Wohnung bis jetzt weder meine Aquarien stehen oder ich einen Internetzugang habe. Deshalb kann ich mich meist nur am Wochenende im Netz und an meinen Becken rumtreiben. Ich hoffe, dass sich das bald ändern wird.

Ich wünsche euch an dieser Stelle etwas verspätet ein frohes Neues und einen guten Start ins Jahr 2010.

Am 24.12.2009 hat diese Homepage ihren zweiten Geburtstag "gefeiert" und ich bedanke mich bei über 17.000 Besuchern, was durchschnittlich etwa 24 Besuchern pro Tag entspricht. Ich hoffe, dass sich diese Seite in Zukunft weiter füllen sowie weiterentwickeln wird und dass ich euch weiterhin über dieses schöne Hobby berichten kann. Ich freue mich auf das dritte Jahr fischeversenken.de.tl.

Liebe Grüße

Georg alias Schorschi

 


 08.01.2010 - Aquascaping

Das richtige Werkzeug

Um gutes Handwerk zu vollbringen braucht man gutes Werkzeug - so auch beim Einrichten, Neubepflanzen und bei der Pflege von Aquascapes. Pinzetten unterschiedlicher Ausführungen erleichtern einem unglaublich die Arbeit mit dem Setzen von filigranen Pflanzen - besonders an Stellen, an die man mit den (meist zu dicken) Fingern schlecht hinkommt. Auch wenn sich ein einzelner Stängel aus einem schönen Busch z.B. von Didiplis diandra gelöst hat, kann man diesen mit einer langen Pinzette wieder an seinen ursprünglichen Standort bringen, ohne dass man großartig Angst um die Beschaffenheit des ganzen Busches haben muss.

Für ganz feine Arbeiten habe ich eine sehr kurze und spitze Pinzette, um z.B. kleine Algenfäden aus Moosen oder polsterbildenden Pflanzen heraus zu zupfen. Auch eignet sich diese Pinzette sehr gut dafür einzelne, nicht in Position zu haltende und mit einer Schere zu schwer zu erreichende Hemianthus callitrichoides 'Cuba' - Triebe abzuknipsen.

Mit einer leicht gebogene Pinzette kommt man in jede noch so schwer zu erreichende Ecke.


Eine gute scharfe Schere sollte ebenso zum Equpiment gehören, um Stängelpflanzen zurecht zu scheiden oder schöne Büsche zu kreieren und wird euch im Laufe der Zeit gute Dienste erweisen. Auch wenn man neue Pflanzen bekommt müssen diese erst bearbeitet werden: um Steinwolle bei Topfpflanzen zu kürzen benutze ich aber eine gewöhnliche Haushaltsschere, da diese für diesen Zweck ausreicht. Zum "in Form bringen" benutze ich dann meine gute Schere. Wie man Stängelpflanzen ein richtig schönes buschiges Aussehen verleihen kann, wird in einem schönen Artikel im Flowgrow Aquascaping Network gezeigt: Stängelpflanzen in Form bringen.

Meine neuste Errungenschaft ist eine gerade Borneo Wild Pinzette 18   in 30cm Länge, von der ich wirklich begeistert bin.

Bei allen verwendeten "Tools" sollte man darauf achten, dass diese nicht das Rosten anfangen und generell gut verarbeitet sind. Natürlich muss man hier auch sagen: "Qualität hat seinen Preis", aber das Arbeiten und das daraus resultierende Ergebnis macht den Materialeinsatz eindeutig wieder wett. Ich werde nach und nach meine "Tool"-Sammlung weiter aufstocken.

Viel Spaß beim Scapen!

 


 08.01.2010 - 54l Bee-Mischlingsbecken

Hier ist ein Bilderupdate des Beckens. Es entwickelt sich inzwischen in die gewünschte Richtung - ich bitte den Gelbstich und die nicht ganz so schönen Scheiben zu entschuldigen. Zum Vergrößern klicken.

 


 08.01.2010 - Meer

Meine Seriatopora hystrix (Link) ist inzwischen um einiges gewachsen. Es war Zeit mal ein Bild zu erstellen - vielleicht kann ich demnächst schon Ableger ziehen.


Zum Vergrößern bitte draufklicken.
 


  08.01.2010 - weltweite Neuigkeiten


Mit dem Nackthai auf Larvenfang


Fischereiforschungsschiff ist zu seiner ersten Reise im neuen Jahr aufgebrochen

Fischereibiologen des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) sind zu einer elftägigen Expedition in die Nordsee aufgebrochen, um sich ein Bild über die aktuelle Verteilung der Bodenfische in der Deutschen Bucht zu machen und die Häufigkeit und Verteilung von Heringslarven abzuschätzen.

Infos zu den deutschen Fischereiforschungsschiffen: http://www.vti.bund.de/de/aktuelles/forschungsreisen/default.htm




 

Damit Ostsee nicht "kippt", sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft - DBU fördert
Kiel. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. "Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen", erläutert CRM-Mitarbeiter Dr. Peter Krost. "Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren." Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. "So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt", freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert.


 

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