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Das Hardscape

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Hardscape - hört sich im ersten Moment etwas komisch an, doch was ist das? Im dem noch recht jungen Bereich der Aquaristik, dem "Aquascaping", bezeichnet dieser englische Begriff im Endeffekt nur "Einrichtungsgegenstände" die "hart" sind, im Gegensatz zu Pflanzen, da diese generell weich sind. Mit dem Hardscape bezeichnet man also Wurzeln oder Steine. Sie geben dem Aquascape den richigen Look, bzw. sie bestimmen die Grundstruktur des "Layouts" und leiten den Blick des Betrachters. Sie sind meist in einer natürlich wirkenden harmonischen Anordnung gesetzt und oft vergisst der Betrachter, dass er es mit einem Aquarium vor sich zu tun hat.

Das Bild zeigt "Steinholz" oder wie es auch genannt wird "versteinertes Holz" (im Englischen "Stone Wood") - es gibt diese Steinsorte in verschiedenen Farbschlägen, doch in finde die rote Variante am Schönsten, da sie einen sehr guten Kontrast zum Grün der Pflanzen darstellt:

Diese Steine sollten vor dem Einsetzen gut abgewaschen werden, da oft noch in kleinsten Ritzen rote Lehm- und Sandbestandteile festsitzen, die sich erst bei Kontakt mit Wasser lösen und somit recht starke Trübungen verursachen können.

Neuerdings benutze ich auch die sogenannte "Minilandschaft" (auch "Seiryu-Steine" genannt): das sind schön strukturierte kalkhaltige Steine, manchmal mit tiefen Furchen, manchmal nur mit zarten Linien. Sie wirken sehr natürlich und werden deshalb oft in Layouts eingesetzt, die Felsenlandschaften oder Gebirgszüge darstellen sollen. Sie härten aber das Wasser auf, sind aber dennoch momentan mein "Lieblingshardscape".


Weiterhin habe ich ziemlich dunkle, selbst gesammelte Basaltsteine im Einsatz. Basalt gibt es auch in den verschiedensten Farbschlägen von braun bis fast schwarz - meist ist es aber hier schwerer Steine mit "Charakter" zu finden und richtig in Szene zu setzen. Anfangs habe ich in meinem 160 Liter Becken Lavasteine benutzt, um ein Riff nachzugestalten - diese lassen sich wunderbar mit Moosen oder aber auch mit Hemianthus callitrichoides 'Cuba' überwachsen, was dann einen netten Effekt mit sich bringt (als Beispielbecken ist wohl das "Green Reef"  von Harald Schneider am Besten geeignet). Die Lavasteine bieten gleichzeitig unglaublich großen Siedlungsraum für Bakterien und somit sollte man Strömung und Filterung an dies anpassen.

Generell sollte man durch eine begrenzte Anzahl an Steinen nicht beschränkt sein, um das Layout zu gestalten - lieber ein paar mehr Steine zur Auswahl haben, als am Ende kein harmonisches, aufeinander abgestimmtes Hardscape im Becken stehen zu haben. Zusätzlich ist es auch nützlich kleine Steine dazuhaben, mit denen man den Aufbau etwas stabilisieren kann und die bei eventuellen Hervorschauen, das gesamtbild nicht stören - also immer nur eine Steinsorte verwenden!

Eine Übersicht und weitere Infos über verschiedenste im Aquascaping benutzte Steine bekommt ihr hier: Flowgrow Aquascaping Network.
 
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